Haus L

Ertingen, Deutschland
Foto © Christian Richters

Das Grundstück bezieht seine Qualitäten aus der Topografie und seiner Weitläufigkeit, weniger aus einem "Panoramablick" wie im Wettbewerb formuliert. Darauf reagieren wir mit einem Konzept, das sowohl landschaftlichbezogene Ausblicke als auch introvertierte Höfe anbietet. Eine mehrgeschossige Bauweise verbessert nicht die Sichtbeziehung auf den einige Kilometer entfernten Lanschaftsraum. Deshalb thematisieren wir mit einem Flachdach die Topografie. Das bauliche Umfeld ist heterogen. Somit wird Haus L zu einem eigenen, aus seinem Programm generierten, ambivalenten Typus. Dieser Ansatz bietet enormes Potential für eine variable Konfigurierung. Wir bieten den Bauherrn eine Art Matrix, im Rahmen derer sie ihre individuelle Variante entwickeln können. Die Programmbereiche werden in einzelne Bauteile gegliedert, die gleich einem Baukasten zusammengefügt werden. Die Vielfalt und Möglichkeiten eines fließenden Raumkontinuums entstehen durch sich ständig ändernde Durchblicke und versetzte Ebenen.

Foto © Christian Richters
Foto © Christian Richters
Foto © Christian Richters
Foto © Christian Richters
Architekten
Titus Bernhard Architekten BDA
Jahr
2008
Projektstatus
Gebaut

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