Forschungsgebäude Universität Ulm

Helmholtzstraße 16, Ulm, Germania

Der Neubau des Forschungsgebäudes für biochemische und biomedizinische Grundlagenforschung liegt in einem Waldgebiet bei Ulm. Aus diesem Standort leitet sich die Konzeption der Außenanlagen ab. In den Innen- und Außenbereichen interpretieren unterschiedliche Vegetationsformen den ehemaligen Waldboden. In den offenen Innenhöfen wurden dazu Moosflächen auf Stammholzabschnitten und Efeuteppiche angelegt, an die jeweils Decks aus unbehandeltem Douglasienholz grenzen. Die überdachten Höfe dagegen sind steinern. Ein Steckmosaik aus Donaukies, in das ausgesuchte Kiesfindlinge gesetzt sind, erinnert im ersten Innenhof an fernöstliche Kiesgärten. Fränkischer Jura, in Platten gesägt als Terrasse und mit gebrochener Oberfläche als lebhaftes Relief, prägt den zweiten überdachten Hof. Schmale, grasartige Bänder aus Schlangenbart durchbrechen dieses Relief.

Architektur
bizer architekten

Auszeichnung
2ßß8 Auszeichnung Guter Bauten Baden-Württemberg (BDA)

Fotografie
Albrecht Immanuel Schnabel und Martin Schuler

Anno
2008
Stato del progetto
Costruito

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